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Charakterisierung der Rolle der Transmembrandomänen des kleinen Hepatitis B Virus Hüllproteins für die Bildung von subviralen Partikeln.

München, Technische Universität München, Fakultät Wissenschaftszentrum Weihenstephan, Diss., 2012, 160 S.
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Mit 350 Mio. chronisch Infizierten stellt das Hepatitis B Virus (HBV) ein weltweites Gesundheitsproblem dar. An der Virusoberfläche liegt das kleine Hüllprotein S, das als integrales Membranprotein mit vier Transmembrandomänen (TM1-4) am ER synthetisiert wird. Seine besondere Fähigkeit ist es, durch Knospung an intrazellulären Membranen zusammen mit Lipiden subvirale Partikel zu bilden, die von der infizierten Zelle in großer Menge abgegeben werden. Diese Partikel sind immunogen und dienen als Impfung gegen HBV. In dieser Arbeit wurde die Rolle der TM für den noch nicht vollständig verstandenen Sekretionsprozess mittels Mutationsanalyse näher charakterisiert. Es wurde gezeigt, dass die Transmembrandomänen und insbesondere TM2 nicht nur für die Ausbildung der korrekten Membrantopologie notwendig sind, sondern darüber hinaus wahrscheinlich durch Protein-Protein Wechselwirkung essentielle Schritte bei der Partikelmorphogenese vermitteln.
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Publikationstyp Sonstiges: Hochschulschrift
Typ der Hochschulschrift Dissertationsschrift
Quellenangaben Band: , Heft: , Seiten: 160 S. Artikelnummer: , Supplement: ,
Hochschule Technische Universität München
Hochschulort München
Fakultät Fakultät Wissenschaftszentrum Weihenstephan