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In-situ-Proteomanalyse von Geweben: Mittels bildgebender Massenspektrometrie (MALDI Imaging)

Pathologe 30, (Suppl.2), 140-145 (2009)
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Die bildgebende Massenspektrometrie ("MALDI Imaging") ist eine neuartige Methode der funktionellen mikroskopischen Bildgebung, welche die Anwendbarkeit der MALDI-TOF- ("matrix-assisted laser desorption/ionization time of flight"-) Massenspektrometrie nun auch bei der Analyse von Gewebeschnitten ermöglicht. Die Methode erlaubt es, Proteine und Peptide, aber auch Wirkstoffe und deren Metabolite in Gewebeschnitten über ihre Massensignale zu lokalisieren. Dazu wird eine Gewebeprobe im Massenspektrometer gescannt und für jeden Messpunkt ein Massenspektrum erzeugt. Die Intensität spezifischer Signale wird von einer Software in Farbsignale umgesetzt. Mithilfe dieser Farbsignale lassen sich Muster erkennen, welche die Verteilung etwa von Proteinen und Peptiden im Gewebe darstellen. Für die praktische Anwendung zeichnen sich derzeit 3 Bereiche ab, die die molekulare Histologie, die Suche nach neuen krankheitsspezifischen Biomarkern sowie die Detektion von Pharmaka und Metaboliten in Geweben umfassen.
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Publikationstyp Artikel: Journalartikel
Dokumenttyp Wissenschaftlicher Artikel
Schlagwörter Bildgebende Massenspektrometrie; MALDI Imaging; In-situ-Proteomanalyse; Gewebsanalyse
ISSN (print) / ISBN 0172-8113
e-ISSN 1432-1963
Zeitschrift Pathologe, Der
Quellenangaben Band: 30, Heft: SUPPL. 2, Seiten: 140-145, Artikelnummer: , Supplement: (Suppl.2)
Verlag Springer
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