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Prozessevaluation von Disease Management Programmen bei Typ 2 Diabetes auf Basis einer bevölkerungsrepräsentativen Studie in der Region Augsburg (KORA).

Betr.-wirtschaftl. Forsch. u. Prax. 61, 283-302 (2009)
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n der gesetzlichen Krankenversicherung sollen Disease Management Programme (DMP) den Ablauf und die Qualität der medizinischen Behandlung von Typ 2 Diabetiker verbessern. Auf Basis einer repräsentativen Befragung vergleicht der Beitrag nach den Vorgaben der Risikostruktur-Ausgleichsverordnung Angaben zur Versorgung von DMP-Teilnehmern mit denen von Nicht-Teilnehmern. Die DMP-Teilnehmer berichteten häufiger DMP-relevante medizinische Untersuchungen, ärztliche Beratungen, Verordnungen von Antidiabetika und Blutdrucksenkern sowie häufigere Teilnahme an Schulungen. Die Selbstkontrolle der Patienten unterschied sich weniger deutlich. Unter den DMP-Patienten gab es erhebliche Unterschiede in der Wahrnehmung des DMP. Zur Prozeßverbesserung sollten Ärzte motiviert werden, mehr Patienten aktiv einzubeziehen und zu prüfrn, wie Nicht-Teilnehmer adäquater versorgt werden können.
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Publikationstyp Artikel: Journalartikel
Dokumenttyp Wissenschaftlicher Artikel
ISSN (print) / ISBN 0006-002x
Quellenangaben Band: 61, Heft: 3, Seiten: 283-302 Artikelnummer: , Supplement: ,
Verlag Verl. Neue Wirtschafts-Briefe (NWB)
Verlagsort Herne
Begutachtungsstatus Peer reviewed